After Eden – Das Erwachen

Werbung | Rezensionsexemplar

Das Buch ist mir zufällig beim Stöbern auf Netgalley aufgefallen. Düstere Dystopie? Traf genau meine Stimmung an dem Tag und die Story hat mich nicht enttäuscht. Freue mich schon auf den nächsten Band.

Klappentext
Sieben Todsünden. Sieben grausame Schicksale. Ein Fluch, der sie eint.
Als Eden fiel, verließ Gott die Welt und verfluchte sie. Die rebellierenden Engel verwandelte er in Dämonen – die sieben Todsünden – und sperrte sie in Slayer. Menschen, dazu verdammt, zu töten und Leid zu bringen.
Nemesis – Nach sechzehntausend Jahren als Slayer hat er die Schnauze gestrichen voll. Sollen die himmlischen Speichellecker doch kommen und endlich vollbringen, woran alle vor ihnen gescheitert sind!
Zero – Verdammte Verräter! Er wird sie finden. Sie töten. Und alle, die ihm in die Quere kommen, wird er im Namen des Himmels vernichten.
Gabriel – Wieso will Gott die Todsünden plötzlich auslöschen? Sind sie nicht noch immer Brüder und Schwestern des Himmels? Sie sind nicht verloren – nur gefallen! Und er wird ihnen das Fliegen wieder beibringen.
Isaiah – Das Schicksal kann ihn mal. Ehrlich, es geht mal gar nicht klar, dass die Menschheit über Jahrtausende an einem Fluch leidet. Aber nicht mit ihm. Er wird sich höchstpersönlich darum kümmern, dass dieses Elend ein Ende findet!
John – Erst bestraft Gott die Menschen mit den Todsünden und nun will er sie loswerden? Nein danke. Es ist wohl an der Zeit, ein paar Federn zu rupfen.

Mika D. Mon & Loki Feilon | After Eden 1 – Das Erwachen | Heartcraft Verlag | 690 Seiten

Was mir an dem Klappentext gefällt, ist, dass er das Wichtigste über die Story und schon die ersten Charakterzüge der Protagonisten verrät, ohne dabei zu viel zu verraten. Durch die unterschiedlichen Ziele und Beweggründe der Protagonisten kann man sich auf eine spannende Geschichte mit viel Konfliktpotenzial und noch mehr Blut gefasst machen.

Die Story fängt ruhig an und der Leser wird in die dystopische Welt eingeführt. Erstmal ankommen und die Unterschiede zur eigenen echten Welt wahrnehmen, lautet die Devise. Düster, vertrocknet, hoffnungslos … keine Welt, in der ich leben möchte. Aber es dauert nicht lange bis die Story Fahrt aufnimmt und man nicht nur im ersten Gemetzel steckt, sondern auch loslachen darf. Zumindest wer auf dunklen, sarkastischen Humor steht.

Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Da aber vor jedem Kapitel eine Grafik des Erzähler ist, tappt man nie im Dunkel, wer gerade zu Wort kommt. Ich mochte die Tiefe, die die Autoren den Charakteren gegeben habe. Kein Schwarz und Weiß, sondern Grautöne, die jeder für sich bewerten muss. Mein Liebling ist definitiv Nemesis.