Auf den Spuren von Shark Temptations – ein Rundgang durch Wien

Starten wir beim Büro von Merahwi & Martin. Dieses Gebäude inspirierte B.D. Winter zum Arbeitsplatz des Teams. Als ich durch Wien gestreift bint, fand ich die ganzen verzierten Gebäude wunderschön. Ich habe leider wenig Ahnung von Architekturstilen, aber ich mag diese Art und Weise und in Wien stehen sehr viele von diesen schönen verzierten Häusern.

Auf dem zweiten Bild sehr ihr Julians Liebenlingsplatz in Wien – der Heldenplatz. Also eigentlich sehr ihr größtenteils die Hofburg, die dort steht. Entweder habe ich es geschafft einen Teil meiner Urlaubsfotos zu verlieren oder ich habe wirklich verssen den Platz zu fotografieren. Als ich in Wien war, war die Urlaubssaison schon fast vorbei und daher waren nur wenig Touristen vor Ort. Merahwi umgeht solche Plätze lieber. Warum er das tut? Für die Antwort müsst ihr das Buch lesen.

Auf dem Weg zum eigentlichen Ziel von Merahwis und Julians „Spaziergang“ kommen die zwei am Cafe Griensteidl vorbei, wo Julians Literaturliebe zum Ausdruck kommt.
„In dem Kaffeehaus dort drüben hat sich die Literaturszene des Fin de siécle getroffen. […] Arthur Schnitzler, Hermann Bahr, Peter Altenberg, […] Hugo von Hofmannsthal und Stefan Zweig. Alles, was Rang und Namen hat. Felix Salten hat hier Karl Kraus für eine Passage aus der „Demolierten Literatur“ eine Ohrfeige verpasst.“
Merahwi könnte übrigens anmerken, dass das hier ein Neubau ist und das Originalcafé abgerissen wurde, aber Julians Schwärmerei hat er dann doch nciht unterbrochen. Ich könnte anmerkden, dass ich die meisten Namen noch nie gehört habe. Aber das unterlasse ich dann doch lieber.

Am Denkmal von Grillparzer findet eine sehr bedeutende Szene statt, zu der ich euch nichts sagen werde. Naja fast. Ein Zitat von Julian gibt es doch:

Im Volksgarten, beim Denkmal irgendeines Dichters. Das ist eine Macke von ihm, er will sich immer bei Dichtern treffen.“.

Wenn Julian damit wohl meint?

Hier befinden wir uns am Stephansdom, wo Barbara mir die Aufgabe gab ein Foto über meine Schulter zu schießen. Wieso ich das tun sollte bzw. welchen Bezug es zum Buch hat, erfuhr ich erst als ich an der besagten Stelle beim Lesen angekommen war. Es hat mit Merahwi zu tun, so viel verrate ich dazu schon mal.

Der Dom ist übrigens im gotischen Stil erbaut. Der einzige architektonische Stil, den ich ohne lange überlegen zu müssen, zuordnen kann.


Und hier ist das Ziel des kurzen Spaziergangs: ein Ikonen-Geschäft. Schließlich hat Merahwi den Auftrag eine gestohlene Ikone wiederzubeschaffen und da sind Experten auf diesem Gebiet sicherlich hilfreich. Vor allem wenn niemand weiß, wie diese Ikone überhaupt aussieht. Diesen Laden findet ihr übrigens wirklich wie im Buch beschrieben in der Herrengasse.
Aber das Geschäft und der Besitzer sind im Buch natürlich fiktiv und haben nichts mit dem realen Laden zu tun – außer dem ähnlichen Standort in Wien.

Ich hoffe, dass euch hat der Rundgang gefallen gefallten und wer weiß, vielleicht schaut ihr an den Orten mal vorbei, wenn ihr in Wien seid.