Bewertungssystem

Beim Blogumzug habe ich mal wieder über mein Bewertungssystem nachgedacht und für mich entschlossen, dass ich keine Lust mehr auf die 1-5 Sterne-Bewertungen habe. Ich habe mich immer so eingeschränkt gefühlt. Stattdessen übernehme ich jetzt für den Blog auch das Kategoriensystem. Bewertungen sind ja immer etwas sehr Persönliches und durch die Kategorie, denke ich, wird es auch deutlich, dass die Bewertungen meinen Lesegeschmack und meinen Anspruch an eine Geschichte widerspiegeln.

„All Time Favorite“ sind Bücher, die sich in mein Herz geschlichen haben. Lieblinge, bei denen ich sicher bin, dass ich sie auch noch in 20 Jahren immer wieder und wieder und wieder lesen könnte. Solche Bücher oder Reihen sind für mich „perfekt“.

Zu den „Genusslektüren“ zählen Bücher, die mich von sich überzeugen können. Bücher, die ich gerne im Regale stehen habe. Die meine Erwartungen erfüllt oder übertroffen haben. Die mich positiv überraschen konnten. Die keine oder nur wenig Kritikpunkte aufweisen und die ich anderen Genrelesern direkt empfehlen würde.

Bücher, die mich unterhalten konnten, landen in der Kategorie „Schmökerei“. Sie waren leicht und locker zu lesen. Man kann bei ihnen gut abschalten und sind für mich perfekte Bücher für Warteräume oder Zugfahrten. Obwohl ich sie gerne gelesen habe, ist ein Reread nicht wirklich absehbar, da sie meine Gefühlswelt nicht nachhaltig durcheinander bringen konnten.

Manchmal gibt es Bücher, die fand ich zwar nicht schlecht, aber gewisse Punkte verhindern, dass sie Favoriten oder „Schmökerei“-Bücher werden. Es können auch Bücher sein, die mich stellenweise langweilten oder mich ein Teil der Charaktere nicht von sich überzeugen konnten.

Und dann gibt es noch Bücher, mit denen ich nichts anfangen konnte. Ich habe sie zwar gelesen, aber stand kurz vor dem Abbruch oder brach sie ab. Bücher, die voller Rechtschreib- und Grammatikfehler sind, oder für mich einfach so verwirrend und durcheinander waren, dass die Handlung keinen Sinn ergab.