„Das Eisenvolk“ von Sonja Röhm-Reimann

Fazit Manchmal braucht man einfach Drachen in seinem Leben. Und die Drachenreiter von Mera liefern nicht nur diese, sondern auch eine spannende Geschichte. 

Klappentext
Die Lage wird immer bedrohlicher für die Drachenreiter. Gar und seine Verbündeten gewinnen mehr und mehr an Boden. Nach einer Prophezeiung des Großen Drachen scheinen die Tore in der roten Wüste der Schlüssel zum Überleben der Drachenreiter zu sein. Zusammen mit den Drachenkindern machen sie sich in der weitläufigen Landschaft auf die Suche nach dem einen Tor, von dem das Unheil für ihre Welt ausgeht … 

| Die Drachenreiter von Mera 3 | Sonja Röhm-Reimann | 575 Seiten | Selfpublish | ab 16 Jahren |

Dieser Band steht ganz im Zeichen des Krieges, denn die Feinde aus dem ersten Band schreiten nun zur Tat. Das Drachenvolk hat im Laufe des Bandes mit immer größeren Problemen zu kämpfen und das Trio der Drachenkinder macht sich auf die Suche nach dem eine Tor, welches ihnen die Lösung für den Krieg geben könnte. Ich verrate sicherlich nicht zuviel, wenn ich schreibe, dass sie dabei auch ganz andere Dinge finden.

Ein besonderes Rätsel war der Begriff der „Schatz von Mera“, der den Drachenreitern vollkommen unbekannt war, aber für sehr interessante Verbündete sorgt. Ich fand es richtig toll, mehr von anderen Völkern zu erfahren. Auch wenn ich mir sicher bin, dass es im vierten Band noch einige Überraschungen diesbezüglich geben wird. 

Auch die Moral der Drachenreiter wird hier wieder konsequent durchgesetzt, obwohl dies für das Volk im Krieg einiges an nicht so tollen Folgen bereithält. Aber dadurch haben sie wieder einige Pluspunkte sammeln können. Insgesamt erhalten wir wieder neue Einblicke in den Aufbau der Gesellschaft und ich glaube, genau wie unsere Protagonistin Karin, ist das noch nicht alles, was es über das Drachenvolk zu lernen gibt.

Zwischenzeitlich gab es ein paar Längen, aber diese hörten immer schnell wieder auf und so konnte mich, wie auch die beiden Bände zuvor, die Story fesseln. Ich wollte unbedingt mehr über das titelgebende Eisenvolk herausfinden. Als es aber dann endlich zu einer Stelle kam, an der ich meine Neugier hätte befriedigen können, entschied sich die Autorin uns weiter rätseln zu lassen. Das war nicht unpassend im Sinne der dortigen Geschehnissen, aber mich hat es etwas unbefriedigt zurückgelassen. Was nicht bedeutet, dass wir gar nichts erfahren. Mich haben die bisherigen Erkenntnisse erschreckt und so konnte auch das Eisenvolk Sympathiepunkte sammeln.

Alles in allem passt sich der dritte Band schön an die vorherigen Bände, es gibt viel Neues zu entdecken und die Autorin zögert auch nicht lieb gewonnene Personen in den Tod zu schicken, wenn es die Story verlangt. 

Die Reihe:
1. Entscheidung in Elnamira
2. Tödlicher Nebel
3. Das Eisenvolk
4. …